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Eigentlich kannten wir uns schon lange…

Unsere Geschichte

Kennengelernt haben wir uns eigentlich schon viele Jahre vor unserer Beziehung – damals allerdings nur ganz flüchtig.

Julia war zu dieser Zeit bereits vergeben, und Stefan gehörte zum Freundeskreis ihres damaligen Freundes. Wirklich wahrgenommen haben wir uns damals nicht. Stefan war überzeugter Metaller und für Julia schlicht nicht ihr Typ.

Mehr als 15 Jahre später führte uns unsere gemeinsame Leidenschaft für`s Rennradfahren wieder zusammen. Stefan hatte sich verändert – sportlich, ehrgeizig und plötzlich ziemlich interessant. Im Sommer 2021 schickte Julia ihm schließlich eine Freundschaftsanfrage auf Facebook, die Stefan natürlich sofort annahm. Dass die berühmte winkende Hand damals von ihm kam, bestreitet er allerdings bis heute. Wer tatsächlich den ersten Schritt gemacht hat, werden wir vermutlich auch in 30 Jahren noch diskutieren.

Einer der lustigsten Momente unserer Kennenlernzeit ereignete sich kurz darauf. Beim Durchsehen von Stefans Familienfotos fragte Julia plötzlich:

„Warum ist eigentlich Seppi Rath auf deinen Familienfotos?“

„Das ist mein Onkel“, antwortete Stefan ganz selbstverständlich.

Für einen kurzen Moment herrschte Stille. Julias Onkel Hans ist nämlich ebenfalls mit Seppi verwandt. Glücklicherweise stellte sich schnell heraus, dass die Verbindung nur angeheiratet war und wir unsere Hochzeitsgäste nicht mit einer überraschenden Familienzusammenführung schockieren würden. Das fanden wir beide äußerst amüsant.

2023

She said Yes!

Eigentlich wollte Julia gar nicht ins Burgenland. Zu viel Wind, zu wenige Berge, zu wenig Motivation. Statt Rennradfahren wollte sie eigentlich nur schlafen und grantig sein. Stefan hingegen hatte einen Ring in der Tasche — und ein kleines Problem: Wie überzeugt man eine schlecht gelaunte Julia zu einer langen Radtour?

Mit Kaffee, Süßigkeiten und viel Geduld schaffte er es schließlich bis in die Weinberge nach Ungarn. Dort stoppten sie kurz, Stefan schob Julia noch schnell einen Müsliriegel in den Mund, kniete sich hin und stellte die Frage aller Fragen.

Julias erste Reaktion:
„Ist das ein Kaugummiring?!“

Zum Glück war’s keiner. Und so wurde abends gemeinsam mit Freunden in Podersdorf gefeiert.

2026

… und dann kam Mathilda Magdalena. 🤍

Am 20.02.2026 — genau vier Monate vor unserer Hochzeit — hat unsere kleine Kämpferin das Licht der Welt erblickt. Ein Wunder, auf das wir so lange gehofft haben. Nach über zwei Jahren Kinderwunsch, unzähligen Tränen, Rückschlägen und dem fünften IVF-Versuch wollten wir eigentlich schon aufgeben. Doch dann kam Mathilda.

Ihr Name bedeutet „die Kämpferin“ — und genau das war sie vom ersten Moment an. Trotz Anfangsschwierigkeiten und vieler banger Momente hat sie uns gezeigt, was Hoffnung wirklich bedeutet.

In unserer Geburtsanzeige steht:
„Erst kam die Hoffnung, dann kam das Warten und nun dürfen wir endlich erleben, was Wunder wirklich bedeuten.“

Dass wir heute nicht nur unsere Hochzeit, sondern auch Mathildas Taufe feiern dürfen, erfüllt unsere Herzen mit um soviel mehr Freude, als Worte je beschreiben können.

„Erst kam die Hoffnung, dann kam das Warten und nun dürfen wir endlich erleben, was Wunder wirklich bedeuten.“